Sie befinden sich hier: Aktuelles arrow Aktuelles arrow Schüler schulen Senioren
Schüler schulen Senioren
Auch ältere Menschen möchten neue Medien wie Handys, Computer und Internet für sich nutzbar machen. Sei es die Kontaktpflege zum sozialen Umfeld durch WhatsApp und facebook, die Recherche von Freizeitmöglichkeiten, Pflegeanbietern oder eine Bestellung von Lebensmitteln über das Internet. Viele Senioren genießen bereits diese technischen Möglichkeiten der Kommunikation. Im Gegensatz zu der jungen Generation, die mit diesen neuen Medien aufwächst, fällt es der älteren Generation häufig schwerer, deren Funktionalität zu erfassen. Der praktische Gebrauch hat manchmal seine Tücken! Im persönlichen Umfeld fehlt jedoch dann ein Ansprechpartner für die alltäglichen einfachen Nachfragen.
Hier bieten einige Schüler der Wilhelm-Busch-Hauptschule eine kostenlose Unterstützung an! Immer mittwochs, in der Zeit von 13.30 Uhr bis 14.15 Uhr, können interessierte Senioren ihre Fragen mit Jugendlichen im PC Raum der Schule; Erdgeschoss, Eingang Berzdorferstraße, klären. Eine Anmeldung kann im Sekretariat bei Frau Gleser, Tel. 02236-898 600 erfolgen.
Ein jederzeitiger Einstieg der Senioren/keine Altersgrenze ist vorgesehen. Die verschiedenen Erfahrungen und das persönliche Lerntempo sollen berücksichtigt werden. Das Projekt wird 2017 erstmalig angeboten, sodass eine gemeinsame Entwicklung der beteiligten Schüler und Senioren vorgesehen ist. Positive Nebenwirkung ist - außer dem Lerneffekt bei den Älteren - ein generationenübergreifender Austausch. Durch einen leichteren Zugang zu den Medien für Senioren gewinnen diese Spaß daran. Die Schüler lernen ihre Kenntnisse verständlich zu vermitteln mit dem guten Gefühl geholfen zu haben und etwas zu können. Eine Fachkraft der Schule begleitet regelmäßig das Angebot.
Der erste „Unterricht“ erfolgt am 11. Januar. Weitere Informationen erteilen die Schulleitung Fr. Dr. Wirth, Tel. 898 601 und die Fachstelle für Senioren Fr. Rudolf, Tel. 701 425.

Birgit Rudolf, Fachstelle für Senioren


Sehen Sie auch hier: Köllner Stadt-Anzeiger, 27.01.2017