Potentialcheck des Rhein-Erft-Kreises für alle HauptschülerInnen der 8. Klassen

Informationen für Schülerinnen, Schüler und Eltern

Der Kreistag des Rhein-Erft-Kreises hat im Mai 2007 ein Konzept zur Berufswahlorientierung beschlossen, das die Einführung des Potentialchecks für alle SchülerInnen der weiterführenden Schulen vorsieht.

Stärken erkennen – Interessen entdecken – beruflich orientieren!

Der eintägige Potentialcheck ist ein wichtiger Bestandteil der Berufswahlorientierung und unterstützt die SchülerInnen bei der Berufswahl. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für die Berufsberatung in der Schule und können ebenso herangezogen werden für die Beratung bei der Agentur für Arbeit. Das Team des Bildungsinstituts der Rheinischen Wirtschaft hilft dabei,

  •  persönliche Stärken,
  •  berufliche Interessen,
  •  sowie schulische und berufliche Entwicklungsmöglichkeiten

zu erkennen, um so zu einer sicheren Berufswahl zu gelangen.

Zum Ablauf:

  •  Begrüßung der SchülerInnen
  •  Einführungsgespräch (Klärung der beruflichen Vorstellungen und Erfahrungen, des bisherigen schulischen
  • Werdegangs, der Kenntnisse, Freizeitbeschäftigungen usw.)
    Testdurchführung
  • Abschlussgespräch (Empfehlung für den weiteren schulischen und beruflichen Werdegang, die nächsten Schritte usw.)

Ebenso erhalten sowohl die Lehrer als auch die Eltern die Möglichkeit, an den Auswertungsgesprächen teilzunehmen. Dies geschieht direkt am Tag der Testdurchführung oder an einem zusätzlichen Termin in den Räumen des Bildungsinstituts der Rheinischen Wirtschaft GmbH in Bergheim. Darüber hinaus wird ein schriftlicher Ergebnisbericht erstellt, welchen die Schülerin bzw. der Schüler und die Schulen erhalten. Die Termine zur Durchführung werden mit der Schulleitung und dem/der Berufswahllehrer/-in vereinbart. Die während des Potentialchecks erhobenen Daten und Unterlagen – sowohl die Daten zur Person als auch die Ergebnisdaten – werden vom Träger der Maßnahme, dem BRW, für eine Frist von 2 Jahren aufbewahrt. Während der Aufbewahrungsfrist werden alle Daten in verschließbaren Räumlichkeiten des BRW bzw. auf abgesicherten Servern gelagert. Nach dieser Frist werden alle Unterlagen vernichtet. Ein Protokoll hierüber wird dem Rhein-Erft- Kreis zur Verfügung gestellt werden.

Alle zum Einsatz kommenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BRW sind gemäß § 5 BDSG dem Datenschutz verpflichtet und haben eine schriftliche Erklärung hierüber abgegeben. Es wird versichert, dass die Einhaltung aller datenschutzrechtlichen Verpflichtungen, insbesondere die vollständige Wahrung des informationellen Selbstbestimmungsrechts der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, durch besondere organisatorische Vorkehrungen gewährleistet wird. Insoweit trägt der Rhein-Erft-Kreis die Verantwortung für die Datenverarbeitung und die Datensicherheit. Datenerhebung, Datensicherheit und Aufbewahrung werden durch den Rhein-Erft-Kreis bis zum Zeitpunkt der Löschung überwacht (§ 11 Abs.1 DSG NRW). Die freiwillige Einwilligung zur Datenverarbeitung kann jederzeit widerrufen werden (§ 4 Abs.1 Satz 2 DSG NRW). In diesem Zusammenhang wird auch nochmals ausdrücklich auf die Rechte der in die Datenerhebung einwilligenden Personen hingewiesen (§ 5 DSG NRW). Diese Rechte können auch durch die Einwilligung der betroffenen Person nicht ausgeschlossen oder beschränkt werden. Im Bedarfsfall wird Ihnen der Rhein-Erft-Kreis gerne ein Exemplar des DSG NRW zur Verfügung stellen.

Das BRW-Team freut sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Ihnen!
Ihre Ansprechpartner im BRW:
Petra Kleinschmidt Rolf Vogel
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